First stop: Dschungel weit und breit
Mitten in der Nacht, um ca. 4 Uhr, hielt der Bus dann extra
für uns in Villa Tunari an, sodass wir dort aussteigen konnten. Es war tiefste
Nacht, als wir uns dann endlich in zwei Taxen setzten und uns auf die Fahrt in
den Dschungel machten. Dort angekommen, legten wir Mädels uns erst einmal hin,
um noch ein wenig Schlaf nachzuholen. Und das war auch gut so! Der nächste Tag
sollte anstrengend werden.
Am nächsten Tag machten wir uns dann also auf eine
Dschungeltour. Die sich als gar nicht so einfach entpuppte. Ständig schlugen
mir irgendwelche Sträucher oder Lianen ins Gesicht. Schlangen und andere
tropische Tiere entdeckten wir auch; wie gut, dass ich eine Machete dabei hatte. 😁 Weiter ging es dann immer mehr Richtung Fluss, bis es dann anfing aus dem
Nichts wie wild zu regnen. Da meine ganze Kleidung sowieso schon aufgrund der
Schwüle komplett nass geschwitzt war, machte das dann auch nicht viel aus. Den
provisorischen „Bananenblatt-Regenschirm“, der mir dann gereicht wurde, lehnte
ich aber dann doch nicht ab.
Der Fluss war wirklich atemberaubend schön, so wie man es in
Naturdokus sieht. Kunterbunte Steine
schmückten den Boden, das Wasser rauschte
nur so dahin, Bäume leuchteten im dicken Grün vor sich hin und im Hintergrund
bahnte sich dichter Nebel an. Wir kletterten ein wenig in den Felsen rum, bis
das Wasser immer mehr stieg und wir uns wieder auf den „langen“ Heimweg durch
den Dschungel machten. Zuhause angekommen, schauten wir uns noch ein wenig das
Projekt der beiden Jungs Jonatan und Alex an, bis wir uns dann Nachmittags in
den nächsten Bus setzten, um die Fahrt in die nächste Stadt anzutreten. ⏩


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