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Die Höhenkrankheit und eine Medizin namens "Kokain"

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Ich wollte mir nach dem Mittagessen eigentlich nur ein wenig von dem kleinen Städtchen anschauen. Hatte mir ein wenig die Stände mit den verschiedenen Kleidungsstücken aus den typisch-bolivianischen Mustern angeschaut. War den Weg langsam wieder hochgelaufen und hatte mich in dem Moment schon ein wenig seltsam gefühlt. Die Luft war sehr dünn, man fühlte sich so als würde man schweben und mein Herz pochte auf einmal wie wild. So etwas hatte ich damals noch nie gefühlt und war sehr verwirrt. Bis ich dann erfuhr, dass dies die Höhenkrankheit sei. Diese machte sich dann auch noch in Kopfschmerzen und einem unerklärlichen „realitätsfernen“ Gefühl breit. Als wir uns dann abends in ein Lokal setzten, uns ein wenig mit einem Niederländer unterhielten und ich mir einen der berühmten Kokain-Tee s geholt hatte, die ja so super dagegen helfen sollten, da ging es nur noch bergab. Als alle dann schon weg waren, unterhielt ich mich noch ein wenig mit dem Niederländer auf meiner zweiten Mutters...

Von brüllender Hitze in eisigste Kälte

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Diese Nacht werde ich wirklich nicht vergessen. Eigentlich ganz glücklich gewesen, den vordersten Platz oben im Bus bekommen, also mit Panorama-Sicht. Schlaf? Papperlapapp! Ich versuchte es wirklich, aber die immer mehr ansteigende Kälte und der Druck auf den Ohren machte dies unmöglich. Wir fuhren auf einem sehr holprigen Weg Richtung… Himmel. Ich würde behaupten der Weg hatte eine Steilheit von 60 Grad. Das Erste was ich tat, als wir den Bus verließen, war eine Mütze kaufen, das zweite, einen Kaffeestand suchen. Wie gut, dass ich tatsächlich vorher noch eine lange Hose angezogen hatte und nicht im Mini-Röckchen eingestiegen war! Ich hätte mir so mit Sicherheit den Tod geholt. Nach einer kleinen Fahrt durch La Paz (der Frieden) , was meiner Meinung nach mit den vielen Rohbaugebäuden in der braunen Farbe eher einem Kriegsopfer-Bild von Otto Dix glich, stiegen wir auch schon in den nächsten Bus, der ein wenig, naja… alt war und wenig Platz bot. Zunächst fuhren wir ein wenig durch...

Die Stadt nach dem Vorbild New Yorks

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Wer gut schaut, kann im Hintergrund  auf dem Berg den "Cristo" entdecken Gegen Abend kamen wir dann endlich in Cochabamba an, einer wirklich sehr schönen Stadt. Unterkommen durften wir beim Mentor der beiden Jungs, der glücklicherweise auch sehr viel Platz hatte. Überraschenderweise staunte ich nicht schlecht, als ich feststellte, dass sein Haus eher dem eines Europäers glich. Diese Modernität war ich wirklich nicht mehr gewohnt. Am nächsten Tag ging es dann auch auf die Stadtbesichtigung . In einem Bus, der mit den beschmückten Fähnchen eher einem Karnevalsauto glich. Dann besichtigten wir die schöne Stadt und gingen auf den größten Markt ganz Lateinamerikas, so sage man sich. Ich lief durch diesen Markt und schaute mir dir verschiedensten Abteilungen an. Eigentlich war mein Plan ja gewesen, eine Jogginghose für die Reise zu holen, aber da sich das Ganze aufgrund der Größe des Marktes ein wenig schwierig gestaltete, gelangte ich urplötzlich in die Tierabteilun...

First stop: Dschungel weit und breit

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Mitten in der Nacht, um ca. 4 Uhr, hielt der Bus dann extra für uns in Villa Tunari an, sodass wir dort aussteigen konnten. Es war tiefste Nacht, als wir uns dann endlich in zwei Taxen setzten und uns auf die Fahrt in den Dschungel machten. Dort angekommen, legten wir Mädels uns erst einmal hin, um noch ein wenig Schlaf nachzuholen. Und das war auch gut so! Der nächste Tag sollte anstrengend werden. Am nächsten Tag machten wir uns dann also auf eine Dschungeltour . Die sich als gar nicht so einfach entpuppte. Ständig schlugen mir irgendwelche Sträucher oder Lianen ins Gesicht. Schlangen und andere tropische Tiere entdeckten wir auch; wie gut, dass ich eine Machete dabei hatte. 😁 Weiter ging es dann immer mehr Richtung Fluss, bis es dann anfing aus dem Nichts wie wild zu regnen. Da meine ganze Kleidung sowieso schon aufgrund der Schwüle komplett nass geschwitzt war, machte das dann auch nicht viel aus. Den provisorischen „Bananenblatt-Regenschirm“ , der mir dann gereicht wur...